Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in / Postdoctoral Researcher in der Arbeitsgruppe „Küste im Anthropozän“
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sucht:
Vergütung
E13 TV-L
Stellenumfang
100% (teilzeitgeeignet)
Einrichtung
Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) (Fakultät V - Mathematik und Naturwissenschaften)
Dienstort
Wilhelmshaven
Bewerbungsfrist
04.10.2026
Beschäftigungsbeginn
zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Befristet
für zunächst 3 Jahre
Hinweise
Qualifikationsstelle (3+3) mit der Möglichkeit zur Entfristung. - Zunächst drei Jahre (Profilbildungsphase) - bei erfolgreichem Verlauf Verlängerung um weitere drei Jahre (Habilitationsphase) - bei erfolgreichem Abschluss der Habilitation Entfristungsperspektive
Über unsDie neu eingerichtete Arbeitsgruppe „Küste im Anthropozän" am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg widmet sich der Erforschung von Küstensystemen im Kontext von Klimawandel, Meeresspiegelanstieg, Naturgefahren und anthropogenen Umweltveränderungen. Die Gruppe verbindet Sedimentologie, Umweltgeochemie, Naturgefahrenforschung und Küstendynamik. Die Stelle bietet die Gelegenheit, den Aufbau dieser Arbeitsgruppe von Beginn an aktiv mitzugestalten
Die Stelle dient der wissenschaftlichen Qualifikation mit dem Ziel der Habilitation bzw. der Entwicklung eines habilitationsäquivalenten, eigenständigen wissenschaftlichen Profils. Sie wird zunächst für drei Jahre besetzt (Profilbildungsphase) und soll um weitere drei Jahre verlängert werden (Habilitationsphase). Bei erfolgreicher wissenschaftlicher Entwicklung und Abschluss der Habilitation ist eine Entfristungsperspektive möglich.
Ihre AufgabenEigenständige Forschung und Entwicklung eines eigenen wissenschaftlichen Profils innerhalb eines oder mehrerer Schwerpunkte:
(a) sedimentäre Prozesse und Sedimenttransport entlang von Land-to-Sea-Transekten,
(b) Küstendynamik unter dem Einfluss von Meeresspiegeländerungen,
(c) Naturgefahren- und Klimafolgenforschung (u.a. Sturmfluten, Tsunamis),
(d) holozäne und rezente Sedimentarchive; Sedimentinteraktionen mit Geo-, Hydro-, Bio-, Anthropo- und Atmosphäre,
(e) Transport und Akkumulation sedimentgebundener Schadstoffe
- Konzeption, Vorbereitung und Durchführung von Gelände-, Labor- und schiffsgestützten Forschungsarbeiten sowie Auswertung und Publikation der Ergebnisse in internationalen, peerreviewten Zeitschriften
- Mitwirkung an und perspektivisch eigenständige Einwerbung von Drittmitteln (u. a. DFG, BMFTR, EU), einschließlich Pilotdaten, Machbarkeitsstudien und Einzel-/ Verbundanträgen
- Aufbau nationaler und internationaler Kooperationen sowie aktive Vernetzung der Arbeitsgruppe innerhalb des ICBM, der Fakultät V und mit externen Partnern
- Lehre im Umfang von zunächst bis zu 4 SWS (nach erfolgreicher Habilitation 10 SWS) im B.Sc. Umweltwissenschaften (u.a. Durchführung des Moduls pb135 „Geoinformatik A") sowie Lehrbeteiligung im M.Sc. Marine Umweltwissenschaften, einschließlich Betreuung von Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten
- Wünschenswerte Beteiligung an Wissenschaftskommunikation und Transfer (z.B. Wissenschaftsnacht, Zukunftstag/Girls' Day, öffentliche Vorträge)
Einstellungsvoraussetzungen:
- Eine abgeschlossene Promotion und ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Dipl. [Uni]) in den Geo-, Umwelt- oder Naturwissenschaften oder einem verwandten Fach
- Sehr gute Englischkenntnisse, sowie Deutschkenntnisse für die Lehre im deutschsprachigen B.Sc.- Studiengang
- Erfahrung in einem oder mehreren der genannten Forschungsschwerpunkte sowie einschlägige Publikationen in internationalen, peer-reviewten Zeitschriften
- Erfahrung in der Hochschullehre sowie Kenntnisse in GIS-Software (z. B. QGIS, ArcGIS)
- Reisebereitschaft im In- und Ausland (z.B. für Gelände- und Schiffskampagnen, Tagungen und internationale Kooperationen)
Wünschenswert:
- Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln
- Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit, Wissenschaftskommunikation und der akademischen Selbstverwaltung
- Die Möglichkeit, im Rahmen der Habilitation bzw. eines eigenständigen Forschungsprofils frühzeitig wissenschaftliche Eigenständigkeit zu entwickeln, mit Entfristungsperspektive
- Die Gelegenheit, eine neue, interdisziplinär vernetzte Arbeitsgruppe von Beginn an aktiv mitzugestalten
- Zugang zu vielfältiger Forschungsinfrastruktur am ICBM und der AG „Küste im Anthropozän“
- Ein kollegiales, interdisziplinäres Arbeitsumfeld in der Arbeitsgruppe, am ICBM sowie Anbindung an nationale und internationale wissenschaftliche Netzwerke
- Vielfältige Angebote zur wissenschaftlichen und überfachlichen Weiterbildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
- Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L sowie die im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
KontaktFür inhaltliche Rückfragen steht Ihnen Prof. Dr. Piero Bellanova ( ) gerne zur Verfügung.
Jetzt bewerbenBitte senden Sie bis zum 04.10.2026 Ihre Bewerbung per E-Mail an
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 04.10.2026 per E-Mail an
Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugniskopien, Publikationsliste) inklusive eines kurzen Exposés und Motivationsschreiben von maximal 2-3 Seiten zu Ihrem geplanten Habilitationsprojekt bzw. Ihrem eigenständigen Forschungsprofil bitte in einem einzigen PDF.
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