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Ministerium für Gesundheit und Soziales
Ministerium für Gesundheit und Soziales

Referentin/Referent (w/m/d) im Referat 16 der "Abteilung 1 - MGS 02/2026

Vor 8 Tagen veröffentlicht
Teilzeit
Potsdam
Unbefristet
Vor Ort
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Ihre Aufgaben

Stellenausschreibung

Im Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg (MGS) ist im Referat 16 "Frauen, Gleichstellung, Antidiskriminierung, Queere Lebensweisen“ der Abteilung 1 "Zentrale Dienste, Arbeitsschutz, Frauen- und Gleichstellungspolitik" am Dienstort Potsdam zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorerst befristet für die Dauer von zwei Jahren folgende Stelle zu besetzen:

Referentin/Referent
(weiblich/männlich/divers)
(Kennzahl: MGS 02/2026)

Ihr Aufgabengebiet

Ziel des 2025 in Kraft getretenen Gesetzes zur Sicherung des Zugangs zu Schutz und Beratung bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt (Gewalthilfegesetz - GewHG) ist es, eine bedarfsgerechte und verlässliche Frauenhilfeinfrastruktur bereitzustellen, um Frauen vor geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt - auch präventiv - zu schützen, in Gewaltfällen zu intervenieren und Folgen zu mindern.

Die Umsetzung des GewHG im Land Brandenburg erfordert landesrechtliche Regelungen und einen Strukturausbau. Die federführende Zuständigkeit für die Steuerung der Umsetzung liegt im Referat 16 des MGS. Das Aufgabengebiet der Referentin/des Referenten umfasst die juristische Begleitung der landesrechtlichen Umsetzung des GewHG sowie die Steuerung des investiven Ausbaus von Frauenschutzeinrichtungen. Dazu gehören insbesondere:

  • Begleitung des Gesetzgebungsprozesses für ein Landesausführungsgesetz, Erarbeitung einer Ressortverordnung sowie Durchführung dafür erforderlicher Abstimmungen mit Ressorts, Verbänden und anderen Beteiligten
  • Prüfung von juristischen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem GewHG und angrenzenden Rechtsgebieten im Landes-, Bundes- und EU-Recht
  • juristische Grundsatzberatung für das Themenfeld der geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichteten und häuslichen Gewalt
  • Monitoring, Evaluation und Weiterentwicklung der landesrechtlichen Regelungen und der Umsetzungspraxis
  • Aufbau und Pflege von interdisziplinären Netzwerken zur landesweiten Umsetzung, inkl. Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen des MGS, anderen Ressorts, Justizbehörden, Polizei, Kommunen, Nichtregierungsorganisationen (NGO’s), dem Netzwerk der brandenburgischen Frauenhäuser, Trägern von Frauenschutz- und -beratungsstellen, Interessenverbänden und Fachexpertinnen/Fachexperten
  • Mitarbeit in fachpolitischen Gremien des Landes und in länderübergreifenden Gremien
  • Erarbeitung von fachlichen und rechtlichen Stellungnahmen, Voten, Vermerken, Berichten und Beschlussvorschlägen für die Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) und andere Fachministerkonferenzen, für Kabinetts- und Bundesratsangelegenheiten, für Antworten auf parlamentarische Anfragen sowie Erstellung von Terminvorbereitungen, Grußworten, Redeentwürfen und Antwortschreiben für die Hausleitung
  • Erarbeitung eines konzeptionellen Rahmens für eine Investitionsförderung zur Weiterentwicklung des Angebots an Frauenschutzeinrichtungen, inkl. Förderinstrumenten und Verfahren, sowie Begleitung der geförderten Baumaßnahmen und Bewertung der Umsetzungsergebnisse
  • Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Soziales und Versorgung, d. h. fachliche Abstimmung, Anleitung und Fachaufsicht
  • Erarbeiten von Informationsmaterialien und Zuarbeit bei Presseanfragen
Anforderungen

Unabdingbar sind:

  • Qualifikation einer Volljuristin/eines Volljuristen
  • Kenntnisse im Haushalts- und Zuwendungsrecht
  • Kenntnisse und Erfahrungen mit der Office-Software des MGS (Outlook, Word, Excel, PowerPoint)
  • Fähigkeit zur Entwicklung von Konzepten und Strategien
  • ausgeprägte Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit den vielfältigen Akteurinnen/Akteuren in Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft sowie zur Vernetzung und zur interdisziplinären Teamarbeit
  • hohes Vermittlungs- und Verhandlungsgeschick, Konfliktfähigkeit und Durchsetzungsvermögen
  • sehr gute und zielgruppenorientierte mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit in vielfältigen Kommunikationssituationen und -formaten

Erwünscht sind:

  • fachliche Kenntnisse im Bereich Gewalt gegen Frauen
  • Kenntnisse über zivilgesellschaftliche Akteur*innen und über die Frauenschutzinfrastruktur im Land
  • Verständnis über Strukturen und Abläufe der öffentlichen Verwaltung sowie politischer und administrativer Entscheidungsprozesse

**Dotierung: **Entgeltgruppe 13 TV-L / Besoldungsgruppe A 13 BbgBesO

Ihr zukünftiger Arbeitgeber:

Das MGS hat ein umfangreiches Aufgabenspektrum und zielt als oberste Landesbehörde mit seiner Arbeit auf gesundheitliche Förderung, soziale Gerechtigkeit sowie die Stabilisierung chancengleicher Lebensverhältnisse ab. Weitergehende Informationen über das MGS finden Sie unter .

Was wir Ihnen bieten
  • einen sicheren und attraktiven Arbeitsplatz mit interessanten und abwechslungsreichen Tätigkeiten in einem kollegialen Team
  • eine gute Einarbeitung
  • eine zertifizierte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (u. a. flexible Arbeitszeitgestaltung zwischen 6:00 Uhr und 21:00 Uhr, Möglichkeit anlassbezogener oder regelmäßiger Wohnraumarbeit im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten, Verfügbarkeit eines Eltern-Kind-Zimmers)
  • ein betriebliches Gesundheitsmanagement zur Gesundheitsförderung und -erhaltung (u. a. Sportkurse, Ausleihkarten für das Schwimmbad „blu“, Teilnahme an Firmenläufen und Drachenbootrennen, Gesundheitstage)
  • eine externe soziale Beratung für private und beruflich veranlasste Themen
  • qualifizierte fachliche und außerfachliche Fortbildungen zur gezielten Weiterentwicklung
  • eine ergonomische Büroausstattung, moderne Informationstechnik sowie elektronische Vorgangsbearbeitung und Aktenführung
  • eine betriebliche Altersvorsorge (VBL) sowie eine Jahressonderzahlung und vermögenswirksame Leistungen nach TV-L
  • 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr bei einer Tätigkeit an fünf Arbeitstagen in der Woche sowie
  • eine sehr gute Verkehrsanbindung durch die Nähe zum Potsdamer Hauptbahnhof und einen Arbeitgeberzuschuss in Höhe von 16 Euro/Monat für ein VBB-Firmenticket/Deutschlandticket.

Hinweise:

Der befristete Arbeitsvertrag wird nach den rechtlichen Bestimmungen des § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz geschlossen. Daher können nur Bewerbungen von Personen berücksichtigt werden, die bisher nicht in einem Arbeitsverhältnis zum Land Brandenburg gestanden haben. Bei einem bestehenden unbefristeten Beschäftigungsverhältnis zum Land Brandenburg ist allerdings die Möglichkeit einer befristeten Umsetzung bzw. Abordnung ohne Ziel der Versetzung gegeben.

Eine Teilzeitbeschäftigung ist unter Berücksichtigung dienstlicher Belange grundsätzlich möglich.

Das MGS legt großen Wert auf Vielfalt. Wir freuen uns über jede Bewerbung, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre personenbezogenen Daten werden gemäß § 26 Brandenburgisches Datenschutzgesetz zum Zweck der Durchführung des Auswahlverfahrens bearbeitet. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie auf unserer Internetseite .

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung, wenn Sie sich durch das dargestellte Aufgabengebiet angesprochen fühlen. Diese reichen Sie bitte ausschließlich über das Portal „Interamt“ mit den üblichen Bewerbungsunterlagen bis zum **15. Februar 2026 **ein.

Bei Fragen zur Stellenausschreibung steht Ihnen die Personalsachbearbeiterin Frau Talacek (0331/866-5125) gerne zur Verfügung.

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Dies ist eine auf dritten Jobbörsen gefundene Stellenanzeige. Wir bieten hierfür keinen Support, können diese aber jederzeit offline stellen. Für weitere Informationen: Datenschutzhinweise | Anzeige melden.
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