Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m-w-d) - Agrar- und Ernährungswissenschaften
5-14/26-D Zukunft mit Tradition - Wissenschaft gestalten: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bietet ein breites Fächerspektrum in den Geistes-, Sozial-, Natur- und den medizinischen Wissenschaften. Die älteste und größte Hochschule Sachsen-Anhalts entstand 1817 aus dem Zusammenschluss der Universitäten in Wittenberg (1502) und Halle (1694). Heute hat sie 340 Professoren und 20.000 Studierende. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung.
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Naturwissenschaftliche Fakultät III, Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften, ist zum 1. April 2026 bis zum 31. Mai 2029 die befristete Stelle einer *eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin *Mitarbeiters (m-w-d) in Teilzeit (65 %) zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L. Ein gemeinschaftlich mit der Leibniz Universität Hannover und Technischen Universität Dresden durchgeführtes DFG-Projekt „Entschlüsselung der mineralogischen Zusammmensetzung und ihres Einflusses auf Umsatz und Stabilität organischer Substanz tropischer Vertisole als Grundlage nachhaltiger Bodenbewirtschaftung“ untersucht für Böden Nord-Kameruns den Zusammenhang zwischen der mineralogischen Zusammensetzung und der organischen Bodensubstanz. Letztere ist maßgeblich für die Bodenqualität und bestimmt das Nutzungspotential der Böden. Das Teilprojekt an der Martin-Luther-Universität hat zum Ziel, die Bildungpfade, Zusammensetzung und Stabilität der organischen Substanz sowie das Potential verschiedener Vertisole für zusätzliche Kohlenstoffspeicherung zu erfassen.
Arbeitsaufgaben:
- Geländearbeiten im Rahmen der Forschungstätigkeit
- Eigenständige Durchführung und Auswertung von Laborexperimenten (z.B. Inkubationsexperimente)
- Chemische Bodenanalysen (z.B. Biomarkeranalysen zur Charakterisierung der organischen Substanz)
- Eigene Publikationstätigkeit sowie Unterstützung von Publikationsvorhaben innhalb des Forschungsteams
- Zusammenarbeit mit beteiligten Akteuren, Teilnahme an Meetings und Tagungen Möglichkeit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifikation ist gegeben.
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im bodenkundlichen/geochemischen Bereich oder verwandten Fachdisziplinen
- Vertiefte und dokumentierte Kenntnisse zu Böden und Stoffkreisläufen
- Erfahrungen in der bodenkundlichen Geländearbeit
- Kenntnisse moderner chemischer und mineralogischer Bodenanalytik sind erwünscht
- Erste Erfahrung in der Durchführung und statistischen Auswertung von Laborexperimenten
- Kooperations- und Teamfähigkeit
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- Fahrerlaubnis Klasse B
- eine weltoffene, vielfältige und internationale Arbeitsumgebung, die auch als familiengerecht zertifiziert ist (incl. Ferienbetreuung),
- einen attraktiven Universitätscampus in der Nähe zum Naherholungsgbiet Dölauer Heide mit modern ausgestatteten Büro- und Laborräumen,
- moderne instrumentelle Bodenanalytik,
- attraktive Arbeitsbedingungen mit flexibler Arbeitszeitgestaltung,
- 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember,
- Die Möglichkeit zur Teilnahme am Universitätssport und an Weiterbildungsveranstaltungen der Universität,
- die Möglichkeit der Teilhabe an vielfältigen sozialen Gemeinschaften (u.a. Universitätssportteams und Universitätschor) und der Mitwirkung an spannenden Veranstaltungen (z.B. Lange Nacht der Wissenschaften) Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit einem Abschluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen () vorlegen. Möglichkeiten zur Beantrafinden Sie unter: eines land.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.
finanziellen Zuschusses hierfür, Fachlich-inhaltliche Nachfragen (robert.mikutta@landw.uni-halle.de).
richten Sie bitte an Herrn Prof. Dr. Robert Mikutta, E-Mail: Ihre Bewerbung senden Sie unter Angabe der Reg.-Nr. 5-14/26-D mit den üblichen Unterlagen bis zum 27.01.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Naturwissenschaftliche Fakultät III, Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften, Professur für Bodenkunde und Bodenschutz, Herrn Prof. Dr. Robert Mikutta,
06099 Halle (Saale).
Vorzugsweise senden Sie robert.mikutta@landw.uni-halle.de. ihre Bewerbungsunterlagen bitte per E-Mail (ein pdf-Dokument) an Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.
Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt wurde. Eine elektronische Bewerbung ist erwünscht.
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