IT-Forensik (IoT) / Wissenschaftliche/-r Fachexpertin/-experte mit Forschungskompetenz (m/w/d) (Remote / Mobil möglich)
Kurzinfo
Besetzungszeitpunkt:
nächstmöglicher Zeitpunkt
Entgeltgruppe: EG 14 TV-L
Standort: LKA Niedersachsen Abt. 6
(Hannover)
Bewerbungsschluss: 17.01.2026
Aktenzeichen: 23.16.2.-03041/AP/IT-Recruiting/106-13
Polizei Niedersachsen - LKA Niedersachsen
Wesentliche Kernaufgaben auf dem
Arbeitsplatz sind:
- Fachliche Koordination komplexer IT-Forensik-Analysen im IoT-/Smarthome-Kontext (Planung,Durchführung, Qualitätssicherung)
- Eigenständige Konzeption und Weiterentwicklung landesweit nutzbarer Lösungskonzepte (ReverseEngineering, Softwareanalyse) für noch unbekannte Hard- und Software im BereichIoT und SmartHome
- Erarbeitung, Weiterentwicklung und methodische Umsetzung spezieller Untersuchungsverfahren,orientiert an Wissenschaft, Forschung, Technik und Rechtsprechung
- Beratung von Ermittlungsteams zu technischen Fragestellungen im IT-Forensik- undSicherheitsbereich; Sicherstellung der operativen Leistungsfähigkeit (hybrideBedrohungen, Schutz von Einsatzkräften) sowie zu Datenschutz- und Beweisfragen
- Entwicklung, Anwendung und Weiterentwicklung standardisierter Verfahren, Workflows undToolchains (DFIR-Suiten, Telemetrie-Analysen, Beweissicherung,Chain-of-Custody) inkl. Validierung neuer Technologien
- Schulung, Mentoring und Aufbau von Fachkompetenzen im Team; Mitwirkung anbereichsübergreifenden Projekten/Arbeitsgruppen
Welche Voraussetzungen sind zwingend erforderlich
Sie können sich bewerben, wenn Sie
über einen Hochschulabschluss
(Diplom/Master) in Elektrotechnik, IT-Sicherheit, Informatik,
Informationstechnik, Geoinformatik, Softwaretechnik, Computerlinguistik,
Physik, Mathematik oder vergleichbarer (informations-)technischer /
Naturwissenschaftlicher Fachrichtung verfügen.
Welche Voraussetzungen sind wünschenswert
- Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich des Reverse Engineerings und Firmware-Analyse
- Fundierte Kenntnisse von IoT-/Smarthome-Architekturen, Protokollen (z. B. MQTT, CoAP,Zigbee, Z-Wave, BLE), Cloud-Integrationen und Datenbankstrukturen
- Erfahrung mit Netzwerkanalyse, Traffic-Analyse, Incident Response im IoT-Umfeld
- Kenntnisse zu Speicher- und Dateisystemanalyse, Log-Analysen, Cloud-Daten(Edge/Cloud-Gateways)
- Fundierte Kenntnisse von digitalen Speichern und Filesystemen
- Sehr gute Programmierkenntnisse, vorzugsweise in C und in einer Skriptsprache z.B. Python
- Wünschenswert sind Kenntnisse verschiedener Mikroprozessor-Architekturen und Kryptographie
Des Weiteren sollten Sie Fähigkeiten und Erfahrungen in diesen Bereichen mitbringen:
- Kommunikationsstärke,analytisches Denken, Problemlösungskompetenz und Hands-on-Mentalität
- Fähigkeit zur evidenzbasierten Berichterstattung, klare Dokumentation und Beweissicherung
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Schrift und Wort.
- Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeit, ggf. Einsätze im Außendienst oder Dienstreisen
Weitere
- Sicherheitsüberprüfung Stufe 2 (SÜ2) erforderlich
- Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung in relevanten Technologien undRechtsvorschriften.
Ihre Ansprechpersonen
für Rückfragen zum Aufgabengebiet
Frau Sense | Tel.: 0511 9873-6316
für Rückfragen zum
Auswahlverfahren
Herr Oberheide |
Tel.: 05021 844-2308
Polizeiakademie Niedersachsen
Bürgermeister-Stahn-Wall 9
31582 Nienburg
Zusatzinformationen
Wer wir sind, was uns wichtig ist, was wir
Ihnen bieten und Details über das Verfahren finden sie hier: * Gehalt der Entgeltgruppe 14 TV-L: Einstiegsgehalt je
nach Berufserfahrung 5.003 - 5.662 Euro pro Monat möglich, Anstieg durch
Erfahrungsstufen auf 6.998 Euro * Gleitzeit sowie 30 Tage Urlaub/zus. freie Tage an
Heiligabend und Silvester * Betriebliche Altersvorsorge (VBL) und eine
Jahressonderzahlung im November * Teilnahmemöglichkeit am Präventionssport (bis 4
Std./Monat) * Gesundheitsangebote (Vorträge, Kurse etc.) * Eine Vollzeittätigkeit
wird hier angestrebt. * Teilzeiteignung:
Mindestmaß an Wochenarbeitszeit (z.B. 30 Stunden) * Mobiles Arbeiten ist
grundsätzlich, aber eingeschränkt möglich, da eine Arbeit an Asservaten auf der
Dienststelle zwingend notwendig ist. Nach Einarbeitung ist es denkbar, dass
mobiles Arbeiten mit bis zu maximal zwei Tagen pro Woche gewährt werden
kann.
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